Der Dammkrug

Von der B167 leuchtet in der Ferne zwischen Neutrebbin und Kunersdorf ein weißes Fachwerk, ein Vorlaubenhaus mit Krüppelwalmdach, drei Bogenfenstern und auf fünf Pfeilern ruhenden Giebel. 1767 entstand der Schankkrug durch Lestwitz. Der Krug, der 1790 vom Hausmann Johann Zache als erster namentlich genannter Pächter übernommen und viele Jahre "Zachenkrug" genannt wurde, erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Alle Kolonisten, die auf den Markt nach Wriezen zogen, mußten diesen Krug passieren. Von 1836 bis 1945 war hier die Familie Müller ansässig. Die Innenräume des Hauses sind im Laufe der Jahre mehrmals verändert worden. Zum heutigem Zeitpunkt wird der Dammkrug von der Familie Rudolf bewohnt. Sie sind stets bereit weitere Auskünfte zur Geschichte zu geben.